Info über Yak's |
||
ZOOLOGIEDie Yaks (Bos mutus grunniens) gehören zur Gattung der Rinder und
stammen aus den Hochlagen Zentralasiens. Dort leben sie bis auf Höhen
von 6000 m ü.M. und bilden seit der Jungsteinzeit die Lebensgrundlage
der dortigen Nomaden. Warum ausgerechnet Yaks im Safiental? Für uns ist der Yak das tibetische Pendant zum Lama aus Südamerika.
Es ist genauso an eine proteinarme Nahrung angepasst, sowie an ein raues
Klima. Somit ist der Yak, auch auf Grund seines geringen Gewichtes, sehr
gut für unsere extensiv bewirtschafteten Gebirgsweiden geeignet.
Wir halten Yaks zum Verkauf von Zuchttieren und Yakfleisch. In weiterer
Zukunft möchten wir zwei Yakochsen als Tragetiere beim Trekking einsetzen.
Sind euere Yaks aus Tibet oder Nepal direkt? Unsere Yaks stammen natürlich ursprünglich von Tieren aus
Tibet oder Nepal ab. Wir konnten unsere ersten Tiere hier in der Schweiz
kaufen. Werden Yaks geschoren? Hier bei uns in der Schweiz werden nach unserem Wissen keine Yaks geschoren.
In Tibet zupfen oder kämmen die Nomaden den Yaks im Frühling
die Unterwolle, welche sie abstossen, heraus. Sie ist ähnlich fein
wie Kaschmirwolle. Werden Yaks gemolken? Hier in der Schweiz höchstens als Versüacharli.
In den Ursprungsländern natürlich schon.Yaks geben während
der ergiebigsten Zeit ca. 4 l Milch pro Tag. Einen Monat nach dem Abkalben
enthält Yakmilch 6% Fett ( Kuhmilch 3,8%). Kann man Yakfleisch essen? Ja selbstverständlich. Es ist ein sehr feines und zartes Fleisch,
selbst noch von sehr alten Tieren. Das Yakfleisch hat einen hohen Protein-
(20 25 %) und Vitamingehalt. Infolge seiner Zusammensetzung behält
getrocknetes Yakfleisch über Jahre seinen Nährwert. Yakfleisch
spielte bereits bei den mongolischen Reiterheeren eine wichtige Rolle
als eiserne Ration. Sind Yaks gebirgsgängig? Der Yak ist so geländegängig wie die Gams. Er überwindet
Steilheiten von bis zu 75 % problemlos. Auch können Yak auf schmalen
Felsbändern wieder umkehren, was unseren Hausrindern Mühe macht. Können Yaks Lasten tragen? Yakstiere resp. Yakochsen können über Wochen Lasten bis zu
150 kg bei einer Tagesleistung von 2030 km transportieren. Wird es den Yaks hier nicht zu warm?Nein, der Yak ist sehr temperaturanpassungsfähig. Das heisst, er ist natürlich ein Gebirgstier, lebt aber z.B. auch in der Wüste Gobi, wo es im Winter zwar sehr kalt ist, im Sommer aber über 35° C warm sein kann. |